Skip to main content
← Back to home

@groove_mag approved: Superstition: Essential Techno Remixes (Superstition)

@groove_mag approved: Superstition: Essential Techno Remixes (Superstition)

@groove_mag approved: Superstition: Essential Techno Remixes (Superstition)
Dank an Christoph Gleich für diese stimmige Rezension.
"Superstition war das von 1993 bis 2003 aktive Label von Einstürzenden-Neubauten-Veteran Mark Chung und DJ Tobias Lampe, das sich durch zahllose Releases von @oliverliebmusic zum Hamburger Aushängeschild des Sound of Frankfurt entwickelte und mit Humate, Mijk Van Dijk, @djthomasschumacher oder Energy 52 über eine Reihe weiterer starker Acts verfügte, die oft einen trancigen, melodie-affinen Sound verfolgten. Die saubere Labelarbeit der Musikprofis Chung und Lampe äußerte sich auch in zahllosen Remixen, wobei diese Compilation den Schwerpunkt auf das Techno-Genre setzt. Oliver Lieb stolziert als L.S.G. herein, der Mann mit den tausend Pseudonymen, und bürstet sein „Netherworld” in die sogenannte Gegenwart. Mijk van Dijk und Marcos López lassen ihr unverwüstliches „Schöneberg” von Technasia durchpeitschen. Detroitiges liefern John Tejada und Johnnes Heil, europäischen Techno-Purismus Sterac und Joel Mull. Und dann das Filetstück für die Generation Vergangenheitsbewältigung: Ricardo Villalobos, man muss es so sagen, dekonstruiert „Café Del Mar”. Ausgerechnet Ricardo. Er nimmt dem nächsten Ibiza-Urlaub von Energy 52 den letzten Pathos und zerschnippelt ihn zu einem Minimal-Meer. Wer glaubt, das sei betreutes Hören für gealterte Hedonisten, die heute Kamillentee trinken und auf Facebook von früher träumen: Stimmt genau, es war ja wirklich sehr schön!"
https://groove.de/2026/06/26/groove-reviews-die-compilations-des-ersten-halbjahres-teil-1/

Originally posted on Instagram · Facebook